Forderungen
Die Jungen Grünen Thurgau möchten mit Denkanstössen, Ideen und Vorschlägen auf Themen und Probleme der Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft hinweisen.
Hier möchten wir mit einer Liste solcher Forderungen auf unsere Anliegen aufmerksam machen.
Förderung von Sonnen- und Windenergie
"Die Schweiz hat den Solarboom verschlafen", dies meinen Fachexperten und bestätigen uns in der Meinung, dass die Schweiz viel zu wenig für erneuerbare Energien tut. Die Schweiz hatte einst einen Spitzenplatz in der Solartechnik, nun werden wir von anderen Ländern im Eiltempo überholt. Dass die Schweizer Politik mit der Handbremse in Sachen erneuerbare Energien vorwärts macht, ist unverständlich und schadet der eigenen Wirtschaft. Darum fordern die Jungen Grünen Thurgau ein rasches Umdenken und eine grössere Förderung von erneuerbaren Energien.
Umfassendes Rauchverbot
Die Jungen Grünen Thurgau fordern ein ausgedehntes Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen. Das Ziel ist eindeutig: Nichtraucher haben ein Recht auf saubere Luft an jedem öffentlich zugänglichen Ort. Wir nehmen den Rauchern nicht das Recht auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung aber sind der Überzeugung, dass dem Nichtraucher diese Freiheit eben auch zussteht.
Rauschtrinker konsequent zur Kasse beten
Jedes Wochenende trinken sich meist Jugendliche bis zur Bewusslosigkeit und müssen von der Polizei oder dem Rettungsdienst auf die Notfallstation gebracht werden. Da die Krankenkassen (und somit die gesamte Bevölkerung) diese teuren Aufenthalte zu finanzieren hat, sind wir der Ansicht, dass sich dies ändern muss und in Zukunft diese Kosten vom Verursacher alleine getragen werden. Alternativ wäre auch ein Maximalbetrag denkbar. Es dient zudem der Prävention, wenn ein übertriebener Alkoholkonsum einem später teuer zu stehen kommt.
Tabaksteuer deutlich erhöhen
Wir sprechen uns für eine Erhöhung der Tabaksteuer aus um einerseits mehr Jugendliche vom Rauchen abzuhalten und andererseits einen adäquaten Beitrag an die steigenden Gesundsheitskosten zu gewährleisten. Die beachtlichen Erfolge in England durch massiv höhere Tabakpreise bestätigen uns in unserer Forderung.
0‰ - Toleranz für Autofahrer
Wer fährt, trinkt gar nicht. So lautet unsere Devise und das soll sich auch in einem derartigen Gesetz widerspiegeln. Dass jährlich unzählige Menschen auf Schweizer Strassen von angetrunkenen Fahrzeuglenker angefahren und teilweise gar tödlich verletzt werden, ist unhaltbar. Was zählt, ist jeder einzelne dieser Unfälle, und jeder einzelne ist sinnlos in Kauf genommen. Darum eine Alkoholgrenze, die klar ist und wirkt.



